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Warum du mal zum Kirtan gehen solltest

Liebe und Hingabe durch Kirtan Singen beim Bhakti Yoga, Herzensmensch, Frau auf Blumenmandala

Heute gehts um Bhakti Yoga! Nach einer 6-tägigen Bhakti Yoga Immersion mit Audrey Sarquilla im Radiantly Alive in Ubud, Bali, schwebe ich immer noch auf Wolke 7, und möchte mit dir die Magie des Bhakti Yoga und Kirtans teilen. Der Beitrag ist nicht gesponsert, ich habe die Ausbildung selbst bezahlt. Die Erfahrung war aber einfach so toll und jeder von uns sollte ein bisschen mehr Bhakti in seinem Leben haben, deshalb möchte ich gerne heute drüber berichten ☺️

Was ist Bhakti Yoga eigentlich?

Wer regelmäßig Yoga übt, der hat vielleicht schonmal von Raja oder Hatha Yoga gehört. Hatha Yoga ist einer der vier klassischen Wege des Yogas. Die drei anderen Wege sind Karma Yoga, Jnana Yoga und: Bhakti Yoga, of course! Ein kurzer Überblick was jeder Yoga Weg bedeutet:

  • Raja/Hatha Yoga
    Kontrolle von Körper und Geist durch Asana, Pranayama, Meditation
  • Karma Yoga
    Selbstloses Handeln ohne Gedanken an das Endergebnis oder Erfolg 
  • Jnana Yoga
    Studium und Analyse der alten Schriften der Yoga Philosophie
  • Bhakti Yoga
    Hingabe an das Göttliche und Liebe für alle Wesen durch Mantra, Gebet, Rituale

Je nach Yogaschule wird Raja und Hatha Yoga getrennt, und Kundalini Yoga noch hinzugefügt. Wenn du mehr über die Geschichte des Yogas erfahren willst, lies doch einen meiner älteren Artikel.

Jeder Yoga Weg hat seinen Schwerpunkt. Beim Bhakti Yoga geht es um Liebe in allen Formen.

Beim Bhakti Yoga geht es vor allem um Hingabe und Liebe. Wenn man nachliest, heißt es oft die Liebe zum Göttlichen. Besonders für uns im Westen kann das erstmal sehr befremdlich klingen. Du kannst es auch als liebende Hingabe an unsere gesamte Schöpfung sehen. Bhakti Yoga kultiviert eine tiefe Dankbarkeit und Liebe dafür überhaupt lebendig zu sein, auf der Welt sein zu dürfen und die eigene Existenz in der Natur umgeben von anderen Menschen verbringen zu können. Bhakti Yogis feiern das Leben und sehen mit ihrem liebenden Auge überall und in jedem Wesen das Schöne. 

Das bedeutet aber ganz und gar nicht, dass negative Emotionen unterdrückt werden. Im Gegenteil, denn durch die Hingabe lernen wir alle Emotionen anzunehmen und zu lieben. Bhakti Yogis, auch Bhaktas genannt (sowohl für männliche als als auch weibliche Praktizierende), feiern das Leben mit all seinen Facetten und nehmen jede Erfahrung an. Durch die Hingabe und Liebe übst du dich in radikaler Akzeptanz. Jeder Erfahrung hat seine Berechtigung. 

Wie kannst du mehr Bhakti in deinem Leben kultivieren?

Es gibt verschiedene Methoden und Übungen, um sich in der Hingabe des Bhakti Yogas zu üben. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Satsang
    Zusammenkommen mit anderen Menschen und meditieren, singen, Geschichten erzählen. Das Wort Satsang kommt aus dem Sanskrit und steht für Gemeinschaft/Zusammenkunft (Sanga) und Sein/Realität/Wahrheit (Sat)
  • Wiederholen von Gottes Namen
    Namajapa ist die Wiederholung eines Mantras, welches gleichzeitig der Name Gottes ist
  • Pilgerreisen
    Tempel und besondere Orte von großen Lehrern und Geschichten der Götter besuchen
  • Studium und Hören von Geschichten über Gott 
    Zum Beispiel die Ramayana, Bhagavad Gita oder Bhagavata Purana lesen
  • Kirtan
    Das gemeinsame Singen von Gottes Namen

Und tatsächlich ist der Kirtan auch die wichtigsten Methode. Kirtan bedeutet, dass verschiedene Gottes Namen gesungen werden.

Bei allen Ritualen im Bhakti Yoga geht es um die Verbindung zu einer inneren Quelle, sei es Gott oder der eigene Wesenskern. Es geht aber gar nicht so sehr darum was du machst, sondern eher darum wie du es machst. Mit Hingabe, voller Aufmerksamkeit, Präsenz und vor allem Liebe. Du kannst dir Bhakti wie die Intention hinter allem was du machst vorstellen. Ohne Hingabe und Liebe sind unsere Handlungen leer. Mit Bhakti hauchst du ihnen Leben ein und verleihst ihnen die Kraft um wirklich etwas zu verändern.

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Kirtan

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Was bedeutet Kirtan Singen für mich persönlich?

Ich habe immer schon gespürt was für eine besondere Wirkung Mantras auf mich haben. In den Mantras sind die verschiedenen Namen Gottes versteckt und die Klänge, die Vibrationen und die vielen Wiederholungen bewegen etwas im Körper. Aber nicht nur der Körper, auch der Geist wird verändert. Durch die Wiederholung gelangen wir in einen meditativen Zustand. Immer tiefer und tiefer, Emotionen werden frei, und wir müssen Vertrauen haben, um weiter zu machen. 

Ich bin im Alltag jemand der nicht gerne loslässt, Kontrolle abgibt und schon gar nicht jemand, der gerne vor anderen singt. Durch das Bhakti Yoga habe ich nochmal auf eine ganz andere Art und Weise gelernt, präsent zu sein. Ich habe gemerkt, dass es nicht darum geht, aus dem Kopf rauszukommen, sondern eher darum ins Herz reinzukommen. Für mich fühlt es sich wirklich so an, als würde ich beim Kirtan Singen das Gehirn abschalten, und das Herz anschalten. In so einer Form habe ich das bei noch keiner anderen Praxis empfunden. Und das Schöne am gemeinsamen Singen ist dann zu spüren, dass jeder gerade wirklich von Herzen bei der Sache ist und man Eins ist. Einssein, Liebe, Hingabe, Community, Vertrauen. Das war, was ich geballt innerhalb von sechs Tagen bei der Immersion erleben durfte. Ein absolutes Geschenk, und ich hoffe dieses Geschenk mal weitergeben zu können. 

Und jetzt berichte mal du: Warst du schon mal beim Kirtan? Und wenn ja, hast du ähnliche Erfahrungen gemacht? Steckt in dir vielleicht auch eine Bhakta? 😉

Deine,

Herzensmensch Unterschrift Anna

P.S. Die Bhakti Yoga Immersion findet mehrmals im Jahr statt, wer also auf den Geschmack gekommen ist, dem kann ich nur wärmstens empfehlen an dem Kurs teilzunehmen.

Frau beim Kirtan Singen auf Blumenmandala
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