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Blog / Spiritualität / Yoga

Was Yoga und Kunst miteinander zu tun haben

Yoga&Art

Hi liebe Herzensmenschen,

am vergangenen Wochenende habe ich gemeinsam mit Maria und Viki das erste Yoga & Art Event gehostet und es war ein voller Erfolg und wirklich wunderschön. Mit einer kleinen Gruppe aus Freunden und Bekannten haben wir im Maigold das Event eröffnet. Zu Beginn sind wir durch eine 75min Yoga Praxis geflowed und dann übergegangen in eine kleine Meditation. Nach dem Yoga Part haben dann den Ort ins Oak & Ice gewechselt, wo uns Viki und Maria schon mit dem Buffet und dem Art Teil erwartet haben.

Frisch gestärkt vom gesunden und leckeren Essen  haben wir uns erstmal mit einer Kritzelarbeit aufgewärmt, und haben dann mit der eigentlichen Technik begonnen. Es wurde gemalt, geklebt, gezeichnet, geschaffen.. Und alle sind glücklich und zufrieden nachhause gegangen! Falls ihr jetzt denkt „puhh, malen und kreativ sein kann ich gar nicht“ dann lest unbedingt weiter, denn wir sind eigentlich alle kreative Wesen und genau darum geht es auch bei unserem Event Yoga & Art!


Yoga&Art


Der kreative Schöpfungsprozess

Wir sind von Natur aus schöpferische Wesen, denn unser Geist und unsere Seele sind eigentlich für einen Schöpfungsprozess auf diese Erde gekommen. Unser ganzes Leben ist eigentlich ein riesig großer Schöpfungsprozess! Früher als Kinder haben wir jeden Tag erschaffen, etwas gebastelt, neue Erfahrungen gemacht, und das Ergebnis war dabei egal. Hauptsache man hat dabei Spaß.

Wenn wir aber älter werden finden wir uns in einer sehr leistungsorientierten Gesellschaft wieder. In dieser leistungsorientierten Gesellschaft ist oft der Verstand unser bester Freund. rationales Denken, Planen, Kontrollieren, das sind die Stärken des Verstands – und keine Frage, auch diese Stärken brauchen wir in unserem Leben und sie sind ein wichtiger Teil. Dabei verlernen wir aber manchmal auf unsere Intuition zu hören, unser Bauchgefühl zu spüren. Und irgendwann wird diese innere Stimme immer leiser und leiser, bis wir sie gar nicht mehr wahrnehmen.


Yoga & Art


Unsere Intuition ist aber auch für Vertrauen, Fantasien, Träume und Visionen zuständig und steht somit in direktem Kontakt mit unserer Kreativität. Unsere Intuition macht sogar noch viel mehr, sie hilft uns auf die Signale unseres Körpers zu hören, und auch die Signale von anderen und der Umwelt richtig zu verstehen. Wenn wir immer mit dem Verstand arbeiten sind wir hingegen in ständiger Kontrolle und limitieren damit den kreativen Prozess. Vor allem aber denken wir, dass Kreativität in bestimmte Formen und Vorgaben passen muss, und stellen Erwartungen an unser Ergebnis. Und so entsteht danach oft ein Gefühl, als wäre man nicht gut genug. Und genau von diesem Gedanken wollen wir uns wieder lösen!


Yoga und Kunst

Unser Körper ist sozusagen das Tor zu unserer Intuition. Wir brauchen die Verbindung zu uns selbst, zu unserem Innersten und zu unserem Körper um die innere Stimme wieder etwas lauter zu hören. Durch Aufmerksamkeit auf die Empfindungen im Körper nehmen wir das Hier und Jetzt wieder bewusster wahr. Wir fließen durch einen Ablauf von Bewegungen, eines geht ins andere über, im Einklang mit unserer Atmung.. ja genau Yoga! Durch Yoga können wir etwas Ruhe ins Gedanken Wirr-Warr bringen und uns auf das Eigentliche zurückbesinnen. Wir erlangen wieder mehr Klarheit und finden Inspiration. Und wir erzeugen Energie in unserem Körper!

Und genau hier schließt sich Yoga und Kunst zusammen. Mit Yoga erschaffen wir die ideale Grundlage, um dann in einen kreativen Schöpfungsprozess überzugehen. Die innere Stimme ist zurück, im Geist herrscht Ruhe und die Energie fließt. Beim Yoga nehmen wir uns Zeit für uns selbst, lauschen dem Körper und nehmen bewusst wahr, was gerade passiert. Und ich glaube in der Kunst ist das sehr ähnlich: Wir hören nach innen, schauen was sich bewegt und was zum Ausdruck gebracht werden will. Und wenn wir unsere Gefühle und Gedanken in Wort oder Bild zum Ausdruck bringen, ja dann nennen wir es Kunst. Beides erweitert unseren Wahrnehmungshorizont, schult uns in Toleranz und Mitgefühl mit uns selbst. Und last but not least ist eine große Gemeinsamkeit die Tatsache, dass es in beidem um den Weg geht, den Prozess der davon in unserem Innersten losgetreten wird, und nicht um das Ziel.

To live a creative life, we must lose our fear of being wrong.

Joseph Chilton Pearce.

Ich hoffe, dieser Artikel hat euch Lust auf mehr gemacht, und ihr seid jetzt auch der Meinung, dass wir alle kreativ sind! Kunst muss keinen bestimmten Formen und Vorgaben entsprechen, sondern soll einfach Spaß machen und deine Gefühle und Gedanken zum Ausdruck bringen. Letz get creative!

Eure,
Anna

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