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Blog / Mindfulness

5 kraftvolle Mudras für die Meditation

Mudras_Meditation_Handgesten_Selbsterkenntnis

Hi Herzensmensch,

heute möchte ich dir über ein Tool für deine Meditationspraxis berichten: Mudras. Mudras sind kraftvolle Handgesten, die uns dabei helfen tiefer in die Meditation einzutauchen.

Wie wirken Mudras?

Durch das Zusammenbringen von Fingerspitzen aktivierst du bestimmte Meridiane und/oder Marmapunkte im Körper, die das Prana, unsere Lebensenergie, aktivieren. Wir sprechen oft von den sieben Hauptchakras, also den großen Energiezentren entlang der Wirbelsäule, die einen großen Einfluss auf unser Prana haben. Sie werden auch Haupt-Marmas genannt und sind Teil der insgesamt 107 Marmapunkte im Körper. Marmas sind ein Konzept aus dem Ayurveda und bezeichnen Vitalpunkte, die Energielaufbahnen im Körper miteinander verbinden. Ayurveda ist ein ganzheitliches Gesundheitssystem, das davon ausgeht, dass Krankheit nur dann entsteht, wenn Imbalancen herrschen – eine Blockade eines Marmapunkts ist ebenfalls eine Imbalance. Denn vereinfacht gesagt kann man sagen, dass Krankheit entsteht, wenn unsere Lebensenergie wegen eines blockierten Marmapunkts nicht frei fließen kann.

Marmapunkte werden auch als Tore zu Körper und Bewusstsein bezeichnet und einzeln bestimmten Körperbereichen und -funktionen zugeordnet. Marmapunkte können bei der ayurvedischen Massage, auf einer Akkupressurmatte oder durch Mudras stimuliert werden. Durch das Aktivieren der Marmapunkte kann ein Zugang zu unserem Energiesystem geschaffen werden, körperliche und emotionale Blockaden aufgelöst und die Energie wieder ins Fließen gebracht werden. Angst, Stress, Überbeanspruchung oder Unfälle – die Gründe für Blockaden sind sehr vielseitig. Genauso wie wir die Stimulierung von Marmapunkten auch gezielt gegen Blockaden einsetzen können, können wir die Aktivierung bewusst dafür einsetzen, um bestimmte Energien zu erzeugen.

Mudras kommen aus dem Sanskrit und bedeuten Siegel

Für die Fingerhaltungen bringen wir bestimmte Energiepunkte zusammen und verbinden damit Energielaufbahnen. Sie erlauben es uns tiefer nach innen zu blicken und unsere Konzentration in der Meditation zu halten. Dadurch ermöglichen sie uns Selbsterkenntnis und tiefe Momente der Verbundenheit.

Es gibt über 100 bekannte Mudras, die über Jahrzehnte weitergegeben wurden. Mudras werden meistens bei der Meditation für mindestens 15 Minuten gehalten. Du kannst die in Mudra gebrachte Hand auf deinen Schoß ablegen oder vor das Herz bringen.

Mudras für die Meditation

Nutze die folgenden fünf Mudras bei der Meditation für mehr Klarheit, Energie und Wohlbefinden.

1.  Gyan Mudra

Das Gyan Mudra ist wahrscheinlich das populärste Mudra in der heutigen Yoga-Welt. Es wird auch oft während der Yoga-Praxis eingesetzt, da es die Konzentration unterstützen soll und so zum Beispiel bei einer wackeligen Balance-Asana helfen kann. Genauso kannst du es aber auch bei der Meditation einsetzen, um dich besser zu konzentrieren und tiefer in die Meditation einzutauchen.

Handhaltung: Für das Gyan Mudra bringst du die Spitze deines Zeigefingers zu der Spitze deines Daumens, während du die anderen drei Finger gerade gestreckt lässt.

2.  Buddhi Mudra

Das Buddhi Mudra wird für innere Klarheit genutzt. Wenn du Fragen an dein Unterbewusstsein hast, kannst du dieses Mudra dazu nutzen, um Antworten zu erhalten. Es ist ein Mudra, das unsere Kommunikation verbessert – sowohl mit uns selbst als auch mit anderen.

Handhaltung: Führe Daumenspitze und Spitze des kleinen Fingers zusammen, während du alle anderen drei Finger gestreckt hältst.

3. Shuni Mudra

Das Shuni Mudra soll unsere Intuition, Aufmerksamkeit und Sinne unterstützen. Es hilft dabei Klarheit über unsere Gedanken und Emotionen zu haben bei der Meditation.

Handhaltung: Bring deinen Mittelfinger zum Daumen während du die anderen drei Finger entspannt hältst.

4. Prana Mudra

Das Prana Mudra ist als besonders kraftvolles Mudra bekannt, da es unsere ruhende Lebensenergie aktivieren kann. Es hilft dir dabei dich wieder lebendig zu fühlen, dein Prana zu aktivieren und deine eigene Energie zu spüren.

Handhaltung: Bring deinen Ringfinger und kleinen Finger mit der Spitze deines Daumens zusammen, lass die anderen beiden Finger gerade.

5. Dhyana Mudra

Das nächste Mudra ist eines, das in verschiedenen östlichen Traditionen geübt wird. Auch Buddha wird oft im Dhyana Mudra gezeigt. Es soll tiefe Konzentration und inneren Frieden schenken.

Handhaltung: Leg deine rechte Hand mit der Handfläche nacho ben in deine linke Hand. Die rechte Hand steht für Erleuchtung und spirituelles Wachstum und liegt über der linken Hand, welche für Illusion Maya steht.

Verwendest du schon Mudras in deiner Praxis? Konntest du feststellen, wie sie dir dabei helfen die Konzentatrion zu halten? Ich freue mich über den Austausch mit dir.

Deine,

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Yogalehrerin Anna Oberleitner schreibt auf ihrem Blog www.herzensmensch.at über Yoga, Achtsamkeit, Nachhaltigkeit und bewusstes Leben. Sie inspiriert dich mit Tipps und Impulsen auch dein Leben bewusster zu gestalten.

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