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Yoga für alle – Wie du deine perfekte Yogastunde findest

Frau in Yogapose, Yoga für alle Schmetterling

Hi Herzensmensch,

heute erwartet dich wieder ein Gastbeitrag – diesmal von der lieben Caroline, die selbst auf ihrem Blog Bauch mit Köpfchen zu den Themen Frauen, Schwangerschaft und Erfolg schreibt. Heute widmet sie sich auf meinem Blog aber dem Thema, wie man die richtige Yogastunde für sich findet und ganz ohne Druck seine individuelle Yoga-Reise beginnen kann. Mehr über Caroline erfährst du am Ende des Beitrags.

Yoga ist für alle da. Aber woher weiß man eigentlich, ob die Yogastunde auch wirklich zu einem passt? In diesem Beitrag erfährst du, wie du zu einer für dich passenden Yogastunde kommst – unabhängig von deiner Figur oder Sportlichkeit.

Wieso die erste Yogastunde oft angsteinflößend ist

Vielleicht kommt dir diese Situation bekannt vor: du möchtest gerne Yoga ausprobieren und es wird dir gesagt, dass es einfach ist und jede/r mitmachen kann. Kaum bist du in der Yogastunde angekommen, bist du jedoch überfordert und frustriert, weil es doch viel schwieriger und anstrengender als erwartet war.

Enttäuscht gehst du nachhause und denkst bei dir, dass Yoga wohl nur etwas für all jene ist, die den vielen schlanken Yogamodels auf Instagram & Co. bereits entsprechen. Das stimmt zum Glück so nicht. Leider höre ich von solchen Situationen aber immer wieder von Menschen, die Yoga dann so gar nichts mehr abgewinnen können. Als ich meine ersten Yogastunden in meinem damaligen Büro gehalten habe, kamen auch hier schnell Fragen auf wie: Muss ich da einen Handstand können? Ich bin unsportlich und unflexibel, macht das etwas?

Daran erkennst du eine für dich passende Yogastunde

Was kannst du also selbst als (angehende/r) Yogaschüler/in tun, um gar nicht erst in diese Situation zu kommen?

  • Überlege kurz, welche Erwartungshaltung du an die Yogastunde hast: Steht für dich Entspannung im Fokus? Oder möchtest du dich auspowern?
  • Recherchiere vorab zu den Yogastunden: Gibt es explizit Anfängerklassen? Gibt es „slow“ Klassen, also zum Beispiel Slow Flow Stunden? Ist ein bestimmter Stil angeführt? Dann schau kurz nach, wodurch sich dieser auszeichnet.
  • Spezielle Anfängerkurse führen dich Schritt für Schritt an Yoga heran. Du bekommst die Basics mit und es ist einfacher, den Stunden zu folgen. Vielleicht gibt es einen Yogakurs für Anfänger in deiner Nähe?
  • Informiere dich vorab im Studio und frage konkret nach, welches Fitnesslevel erforderlich ist oder ob es Stunden gibt, die weniger fordernd sind.
  • Gib nicht nach der ersten Yogastunde auf. Es gibt so viele unterschiedliche Stile, probiere eine andere Richtung und/oder einen anderen Yogalehrer/in aus.
  • Es gibt sehr viele Online Videos für Yoga, mit denen du zuhause für dich ausprobieren kannst, wie es dir damit geht. Versuche einfach mal ein kurzes Video aus, dann kannst du gleich viel besser einschätzen, wo du stehst und welcher Stil dir zusagt.
  • Und zum Schluss: hinterfrage deine Motivation. Wieso möchtest du Yoga machen? Weil es im Trend ist oder weil du glaubst, dass es dir guttut? Ist es wirklich dein Ziel, einen Kopfstand zu können? Oder reicht es aus, dass du dich damit fit, stark und flexibel hältst? Jede/r kann, aber niemand muss Yoga machen!

Diese Vorarbeit lohnt sich: es ist in jedem Fall angenehmer, wenn man sich in einer Stunde wiederfindet, in der man sich wohlfühlt. Die fortgeschrittenen Klassen sind auch später noch da und man kann wechseln, sobald man sich bereit fühlt. So kannst du dich langsam herantasten und herausfinden, was für dich gerade passt.

Yoga ohne Instagram-Druck

Auch mir selbst ging es schon einmal ähnlich wie in der oben beschriebenen Situation. Das hat sich definitiv nicht gut angefühlt. Mein Yoga-Weg ist zum Glück weitergegangen, bei vielen anderen endet er dann aber schon, bevor er überhaupt richtig angefangen hat.

Gerade auf Instagram sieht man oft nur schlanke Menschen in unglaublich schwierigen Positionen. Ich selbst bin weder dünn noch besonders flexibel oder habe viel Kraft. Yoga hat mir immer Spaß gemacht, aber den nächsten Schritt zu gehen, habe ich mich lange nicht getraut. Mein Gedanke war: Ich muss zuerst super schlank sein und die schwierigen Positionen können, bevor ich eine Ausbildung machen kann. Im Liegestuhl auf Costa Rica habe ich das dann hinterfragt: Wieso eigentlich nicht? Und kurz darauf habe ich dann tatsächlich meine Ausbildung zur Yogalehrerin begonnen. Also glaube auch du an dich und lass dich nicht von Konventionen oder Instagram Bildern davon abhalten!

Yoga für wirklich alle

„Yoga für alle“ ist grundsätzlich ein schöner und wichtiger Gedanke. YogalehrerInnen dürfen sich aber ruhig noch mehr trauen und darüber sprechen für wen ihre Stunden tatsächlich geeignet sind. Es gibt immer mehr unterschiedliche Stile, Variationen und Yogastunden für bestimmte Lebensphasen, wie etwa Schwangerenyoga oder Golden Age Yoga. Hoffentlich gibt es auch bald mehr (sichtbare) Vielfalt, an wen die Stunden gerichtet sind. Denn nur so kann Yoga auch wirklich für alle da sein.

Über die Autorin

Caroline schreibt auf ihrem Blog Bauch mit Köpfchen zu den Themen Frauen, Schwangerschaft und Erfolg. Ihr Ziel ist es, Frauen dabei zu unterstützen, Beruf und Familie besser vereinen zu können. Der angehenden Yogalehrerin ist es dabei wichtig, ein ganzheitliches Konzept anzubieten, weshalb auch Yoga und Wohlbefinden und finanzielle Unabhängigkeit eine große Rolle bei ihr spielen. Auch auf Instagram teilt sie auf ihrem Account @Caroline.Mara.Philippi regelmäßig Content dazu.

Caroline ist hauptberuflich bei einer Mediaagentur tätig, bei der sie seit kurzem eine leitende Funktion innehat. So kann sie in jedem Bereich ihrer Leidenschaft nachgehen, Menschen auf allen Ebenen zu begeistern und zu unterstützen.

Danke für deinen Beitrag, Caroline!

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